Gegen Telefonterror und Gewinnspielbetrug am Telefon

Was tun bei Rufnummernmissbrauch?

Jeder kennt die Situation: Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich ein Callcenter mit einer angeblichen Gewinnmitteilung oder ein Tonband fordert einen auf, eine hochpreisige Sonderrufnummer anzurufen, teils mit einer frei erfundenen Geschichte zum Ködern des Anrufers. Doch was mache ich, wenn ich so einen Anruf erhalten oder gar finanziellen Schaden davongetragen habe?

In so einem Fall sollte man sich an die Bundesnetzagentur wenden. Die Behörde hat bei rechtswidriger Nummernnutzung die Befugnis, eine Telefonnummer zu sperren oder Strafen zu verhängen. Diese reichen von der Abmahnung bis zu Abschaltung und ziehen oft hohe Bußgelder nach sich. Verstöße liegen dann vor, wenn gegen die Vorschriften des Telekommunikationsgesetzes (§ 67 Abs. 1 TKG) oder das Gesetzt gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) verstoßen wird. Das ist z.B. bei einer Aufforderung zum Rückruf auf eine hochpreisige Rufnummer der Fall. Auch unerlaubte Telefonwerbung stellt einen rechtswidrigen Einsatz (Rufnummernmissbrauch) dar.

Damit die BNA einschreiten kann, muss diese über den Vorfall informiert werden. Die Behörde bietet hierzu spezielle Online-Meldebögen an, die für beide Seite eine einfache Zusammenarbeit ermöglichen sollen. Damit eine Beschwerde wirklich nutzbar ist, sollten zusätzlich gesicherte Beweise, z.B. Einzelverbindungsnachweise, Screenshots von Rufnummernbeschreibungen, Gesprächsprotokolle, Faxprotokolle oder Aufnahmen des Anrufbeantworters.Sind die Beweise ausreichend, kann die Bundesnetzagentur eingreifen. Bei leichten Verstößen kommt es zu einer Abmahnung. Wurden durch rechtswidrige Rufnummernutzung massiv Gewinne erwirtschaftet, kann die BNA auch ein Rechnungslegungs und Inkassierungsverbot z.B. gegen die Netzbetreiber verhängen.

Die Maßnahmen werden hier veröffentlicht: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1411/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Rufnummernmissbrauch/Massnahmenliste/Massnahmenliste-node.html

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Ausgezeichnet mit Prädikat der Initiative Mittelstand – Wir danken den Nutzern von Anruf-Info.de

Was für ein Tag – wir wurden mit dem Prädikat “BEST OF 2014″ der Innitiative Mittelstand – Innovationspreis-IT ausgezeichnet. Dafür möchten wir uns herzlich bei Euch, den Nutzern unserer Plattform bedanken.

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Datenleck bei Sky – Anrufer spähen Kontodaten aus

Der PayTV-Sender Sky hat am gestrigen Mittwoch bekanntgegeben, dass sich unbekannte Zugang zu den Kundendaten beschafft haben.

Seither häufen sich die Anrufe bei Sky-Kunden, bei denen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen die Bankdaten verglichen werden sollen.

Wir warnen eindringlich davor, Kontodaten am Telefon herauszugeben oder zu bestätigen.

Folgende Rufnummer könnten mit dem o.g. Vorgehen zusammenhängen:

http://www.telefonspion.de/072266545633
http://www.telefonspion.de/072240069952

http://www.anruf-info.de/022139152047
http://www.anruf-info.de/072266545633

Telefonbetrug – Wie reagiert man bei betrügerischen Anrufen

Die Zahl der Telefonbetrugsfälle in Deutschland steigt rasant an. Doch wer einmal zu spät bemerkt, dass er ein Opfer einer Betrugsmasche wurde, ist als Verbraucher nicht vollkommen wehrlos. Wer schnell reagiert, kann nicht nur das eigene Bankkonto, sondern auch andere Verbraucher vor weiteren Straftaten des Anrufers schützen.

Unter dem Begriff “Telefonbetrug” fasst man allgemein verschiedene Szenarien zusammen, die dem Verbraucher in irgendeiner Art und Weise um Geld oder Sachwerte zu erleichtern. Die häufigsten Fälle möchten wir kurz vorstellen:

 

Gewinnspielbetrug:

Der Anrufer meldet sich als Radio xyz oder sonstiger namenhaften oder erfundenen Institution mit der Nachricht, der Angerufene habe den Hauptpreis bei einem bestimmten Gewinnspiel gewonnen. Nach den üblichen Gratulationen folgt dann die Nachricht, dass für die Überführung des Geldes oder des Hauptpreises (oft sind es Oberklasse-Autos oder Luxusgüter) eine Vorabgebühr fällig sei. Diese soll über UKash (anonymes elektronisches Bezahlverfahren) an einen “Anwalt” übermittelt werden. Gewinnspiel, Hauptpreis und Anwalt gibt es natürlich nicht.

Alternativ wird anstelle des Sachgewinns als Hauptpreis eine Traumreise in Aussicht gestellt. Um die Gebühren und anfallenden Steuern für den Gewinn zu begleichen, soll man ein Zeitschriftenabo abschließen. Mit der ersten Zeitschrift kommt dann tatsächlich ein Reisegutschein über 5% – bei einem unbekannten Reiseanbieter. Einziger Gewinner: Der Vermittler des Zeitschriftenabos – er kassiert vom Verlag eine nicht unerhebliche Prämie für den Abschluß des Abonnements.

 

Lockanrufe:

Lockanrufe sollen den Verbraucher dazu bringen, eine kostenpflichtige Mehrwertnummer anzuwählen. Oft werden hierbei automatisierte Telefonroboter eingesetzt, die mit gefälschter übermittelter Rufnummer bei einem Anschluss kurz anklingeln lassen und so den Anschlussinhaber neugierig und zu einem Rückruf animieren wollen. Häufig wird auch ein Sprachcomputer eingesetzt, der einem attraktive Prämien in Aussicht stellt, wenn man denn eine 0900er-Nummer anruft, die weitere Informationen bereit hält. Hier läuft oftmals auch nur ein Band – auf Kosten des Anrufenden.

Doch wie sollten Sie bei Lockanrufen/Kostenfallen reagieren?

Rufen Sie keine 0900er-Nummern an. Auch 0180-Dienste sind in Deutschland kostenpflichtig. Notieren Sie sich die Rufnummer und melden Sie den Versuch der Bundesnetzagentur. Die Behörde kann dafür sorgen, dass die Rufnummer abgeschaltet wird und ein Verfahren gegen den Betreiber eröffnen. Hier gibt es die vorgefertigte Formulare: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Rufnummernmissbrauch/Beschwerdeeinreichen/beschwerdeeinreichen-node.html

Weitere Hilfen bei verdächtigen Telefonanrufen: http://www.anruf-info.de/was-tun-bei-telefonterror-spit-anrufspam.php

Sollten Ihnen dennoch Kosten entstanden sein, melden Sie sich umgehend bei Ihrem Telefonanbieter/Provider unter Angabe der Bearbeitungsnummer der Bundesnetzagentur. Oftmals werden Ihnen die Kosten nicht berechnet oder nachträglich erstattet. Wurde das Geld von Ihrem Konto eingezogen, veranlassen Sie Ihre Bank das Geld innerhalb von 4 Wochen zurückzubuchen. Informieren Sie aber vorab auf jeden Fall Ihren Provider und den Anbieter der 0900er Nummer unter Nennung des Sachverhalts.

 

Schockanrufe:

Seit einigen Monaten werden so genannte Schockanrufe getätigt. Der Anrufer gibt sich z.B. als Unfallzeuge auf und behauptet, der Sohn/ die Tochter des Opfers habe einen schweren Verkehrsunfall im Ausland gehabt und für die medizinische Versorgung sei dringend und schnell ein gewisser Geldbetrag nötig. Dieser wird dann auch prompt von einem “Notar” abgeholt.

Hier sollten Sie vor allem die Nerven bewahren. Oft sind die Anrufer schauspielerisch geschickt und klingen recht glaubhaft. Überlegen Sie, ob Ihr Verwandter überhaupt im Ausland sein kann. Fragen Sie nach der Haarfarbe oder Frisur. Verlangen Sie, dass der Anrufer Ihnen eine Festnetznummer des Krankenhauses oder eine Rückrufnummer (keine Mobilfunknummer) nennt – alternativ vereinbaren Sie einen erneuten Anruf in 30 Minuten und informieren zwischenzeitlich die Polizei. Diese wird sich freuen, den angeblichen “Notar” bei Ihnen zu Hause in Empfang nehmen zu können.

 

Unterscheidung: Telefonbetrug und unerlaubte Telefonwerbung

Beim Telefonbetrug haben es die kriminellen Anrufer auf das Geld der Verbraucher abgesehen. Unerlaubte Telefonwerbung hingegen versucht ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Mann zu bringen. Solche Werbeanrufe sind nur zulässig, wenn der Verbraucher vorab ausdrücklich seine Einwilligung gegeben hat. Der Anrufende muss zudem seine Rufnummer übermitteln. Liegt ein Verstoß gegen diese Bedingungen vor, drohen dem Betreiber der Rufnummer empfindliche Geldstrafen – laut aktuellem Gesetzentwurf bis zu 300.000 €.

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Bundesrat beschließt neue Gesetze gegen Abzocke am Telefon

Der Bundesrat hat in einem neuen Gesetzpaket einen besseren Verbraucherschutz vor unseriösen Geschäftspraktiken im Internet und am Telefon beschlossen. Die Änderungen treten im Herbst 2013 in Kraft.

Neben zahlreichen Änderungen im Inkassomahnwesen und in der Gebührenordnung bei Abmahnungen werden die Bußgelder für unerlaubte Werbeanrufe von 50.000 auf bis zu 300.000 Euro erhöht. Dies gilt auch für automatisierte Anrufverfahren / Anrufmaschinen. Am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge sind nur wirksam, wenn sie in Textform abgeschlossen werden.

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hrfernsehen mit interessantem Kurzbericht über Telefonbetrüger

Die Masche ist bekannt, doch immer wieder fallen Menschen auf die Abzocke am Telefon herein. Geködert wird mit tollen Gewinnen: Sportwagen, Traumreise, Bargeld…

Um an den Gewinn zu gelangen sollen vorab Gebühren für Versicherungen oder Transport an ein Unternehmen überwiesen werden. Doch die Gewinne gibt es nicht und das Geld landet in unerwünschten Händen. Die Hessenschau meldet eine enorme Zunahme solcher Fälle in Hessen: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?key=standard_document_49659655&jmpage=1&type=v&rubrik=5300&jm=6&mediakey=fs/hessenschau/2013_09/130920194943_telefon_13166

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Bundestag beschließt Gesetzpaket gegen Telefonabzocke

Der Bundestag hat in seiner vorletzten Sitzung vor der Sommerpause mit 16 Stunden Plenarsitzung einen neuen Rekord aufgestellt.In dieser Mammutsitzung verabschiedenten die Bundestagsabgeordneten unter anderem ein Gesetzpaket, mit dem Verbraucher besser vor unseriösen Geschäftspraktiken am Telefon, in diesem Fall speziell bei Gewinnspielabschlüssen, geschützt werden sollen.

Gewinnspielverträge können künftig nicht mehr am Telefon abgeschlossen, sondern müssen per E-Mail oder Fax bestätigt werden.

Inkasso-Unternehmen müssen detaillierter erläutern, warum und für wen Sie offene Forderungen eintreiben.

Wir von Anruf-Info.de sind gespannt, wann und wie sich das Gesetz durchsetzen wird. Hier die Top-10 Anrufe der letzten Wochen:

Pos.
Rufnummer
Meldungen
1.)
(354) Meldungen insgesamt

2.)
(233) Meldungen insgesamt

3.)
(222) Meldungen insgesamt

4.)
(213) Meldungen insgesamt

5.)
(205) Meldungen insgesamt

6.)
(164) Meldungen insgesamt

7.)
(144) Meldungen insgesamt

8.)
(130) Meldungen insgesamt

9.)
(129) Meldungen insgesamt

10.)
(119) Meldungen insgesamt

Auffallend in dieser Woche: http://www.anruf-info.de/0034971260474 – Allem Anschein nach wird unter dem Vorwand einer Umfrage festgestellt, wann das Haus / die Wohnung nicht bewohnt ist. Einbruchsvorfälle sind bisher noch nicht bekannt geworden.

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Anrufwelle aus Somalia

Eine Flut von Kommentaren zur Rufnummer 0025299334694 erreichte uns in den letzten 48 Stunden. Allem Anschein nach soll ein Rückruf erreicht werden – dieser ist entsprechend kostenspielig. Gleiches Spiel unter folgender Rufnummer: http://www.anruf-info.de/0025299216534

Für die Rückwärtssuche von Unternehmen in Deutschland empfehlen wir heute die Webseite Telefonspion: http://www.telefonspion.de

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Kurzzeitiger Serverausfall

Wegen eines kurzzeitigen Serverausfalls am 02.05. mussten wir die Seite für einige Stunden vom Netz nehmen. Das daraufhin neu eingespielte BackUp versetzte den Server in einen Ausgangszustand vom 01.05, so dass einige Einträge, die in dieser Zeit getätigt wurden, nicht mehr zur Verfügung stehen oder manuell nachgetragen werden müssen. Wir bitten diesen Ausfall zu entschuldigen.

Umbaumaßnahmen

Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, gab es einige kleinere Umbauten an dieser Webseite. Diese dienen in erster Linie der Übersichtlichkeit und sollen Euch helfen, noch schneller an die gewünschten Informationen zu unbekannten Anrufern zu gelangen. Die Funktionen der Rückwärtssuche wurden überarbeitet und liefern Euch nun schneller die gewählten Informationen. Auch die Postleitzahlsuche und die Vorwahlsuche ist nun deutlich schneller und umfassender unterwegs als bisher.

Die Top10 der letzten Woche, mit interessantem Neueinsteiger http://www.anruf-info.de/0038649425052:

 

Pos.
Rufnummer
Meldungen
1.)
(331) Meldungen insgesamt

2.)
(137) Meldungen insgesamt

3.)
(110) Meldungen insgesamt

4.)
(105) Meldungen insgesamt

5.)
(90) Meldungen insgesamt

6.)
(85) Meldungen insgesamt

7.)
(69) Meldungen insgesamt

8.)
(67) Meldungen insgesamt

9.)
(64) Meldungen insgesamt

10.)
(62) Meldungen insgesamt

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